Biographie
|
Deutscher Zeichener, Grafiker und Kupferstecher.
Bei dem Stuttgarter Kupferstecher J. G. von Müller (1747-1830) hat sich Barth von 1805 bis 1812 ausbilden lassen und stach dort den Großteil der Tafeln für die Riepenhausen’sche Geschichte der Malerei in Italien. Über München, wo er u.a. für Wenner und wieder nach Zeichnungen der Riepenhausen arbeitete, kam Barth 1817 nach Rom in den engeren Kreis der Nazarener, zeichnete zahlreiche Porträts und entwickelte, in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit S. Amsler (1791-1849) und in Anlehnung an die Graphik Dürers und Marc Antons, seinen eigenen Reproduktionsstil. Maßgeblich war er an den Planungen einer Bilderbibel beteiligt.
Nach Deutschland zurückgekehrt, schloss Barth mit den Freunden J. D. Passavant (1787-1861) und K. Böhmer (um 1780-1831) einen Vertrag für ein Kupferstichwerk nach den Fresken der Casa Bartholdy, doch es kam zum Zerwürfnis. Barth - seit 1830 wieder in Hildburghausen - arbeitete nun hauptsächlich für das dortige Bibliographische Institut als Porträtstecher. Seine letzten Lebensjahre waren von Zweifeln an sich selbst verdüstert, am 11. September 1853 stürzte er sich aus dem Fenster und starb in den Armen seines Freundes Gg. J. Felsing (1802-1883).
|
Archiv
 |
Caritas.
Radierung 1837, auf Bütten, rechts im Unterrand handschriftlich signiert, bezeichnet und datiert „C. Barth fecit / Probedruck vor der Vollendung / 21/3 37“. 22,2:27,8 cm.
verkauft
|