Flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher
Paul Bril absolvierte seine malerische Ausbildung in Antwerpen.
Um 1574 reiste er über Lyon nach Rom, wo sein älterer Bruder Mattheus Bril (um 1547/50–1583) als Freskomaler tätig war. Nach dessen frühem Tod vollendete er mehrere Werke des Bruders und trat in die Dienste des Vatikan.
Paul Bril malte vor allem religiöse Motive, Landschaften, Marinen, Schlachten und Allegorien. Seine großen Freskenzyklen und Tafelbilder zeigen meist heroische Landschaften mit religiöser Staffage.
Er gilt als Mittler der niederländischen und französischen Landschaftsmalerei. Viele Maler in Rom wurden von seiner Malerei beeinflusst. Seine Gemälde, aber auch seine Zeichnungen und Radierungen fanden große Anerkennung. Sein hohes Ansehen schlug sich auch in verschiedenen Ämtern nieder, z.B. wurde er 1620 Präsident der Accademia di San Luca.
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