Paul Bril (auch Brill)

1554 Antwerpen – Rom 1626

Galerie

Blick über ein Tal, im Vordergrund links hohe Bäume und rechts Gehölz.

Feder und Pinsel in Braun und etwas blau laviert, mit brauner Feder umrandet, links unten monogrammiert „P.B.“ (eigenhändig ?), auf Bütten mit Wasserzeichen: kleine gotische Ziffer 4. 20:28,9 cm. Paul Bril zugeschrieben.

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Biographie

Flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher

Paul Bril absolvierte seine malerische Ausbildung in Antwerpen.

Um 1574 reiste er über Lyon nach Rom, wo sein älterer Bruder Mattheus Bril (um 1547/50–1583) als Freskomaler tätig war. Nach dessen frühem Tod vollendete er mehrere Werke des Bruders und trat in die Dienste des Vatikan.

Paul Bril malte vor allem religiöse Motive, Landschaften, Marinen, Schlachten und Allegorien. Seine großen Freskenzyklen und Tafelbilder zeigen meist heroische Landschaften mit religiöser Staffage.

Er gilt als Mittler der niederländischen und französischen Landschaftsmalerei. Viele Maler in Rom wurden von seiner Malerei beeinflusst. Seine Gemälde, aber auch seine Zeichnungen und Radierungen fanden große Anerkennung. Sein hohes Ansehen schlug sich auch in verschiedenen Ämtern nieder, z.B. wurde er 1620 Präsident der Accademia di San Luca.