Ottmar Elliger II.

1666 Hamburg – Amsterdam 1732

Galerie

„Aber was siehst du den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, aber den Balken der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?“ (Ev. Lukas, 6, 41).

Feder und Pinsel in Grau, grau laviert, Spuren von Rötel, durchgegriffelt, mit brauner Feder umrandet, rechts unten signiert „O. Elliger“. 13:20 cm.

mehr zum Bild ...

Biographie

Deutscher Maler und Zeichner

Der als Geschichts- und Bildnismaler tätige Ottmar Elliger erhielt in Berlin durch seinen Vater, den Stillebenmaler Ottmar Elliger d.Ä. (1633-1679) ersten Unterricht.

Nach dessen Tod ging er nach Amsterdam und wurde ab 1679 Schüler M. van Musschers (1645-1705). Unter der Leitung des in Amsterdam seit 1667 tätigen französischen Malers G. de Lairesse (1640-1711) arbeitete er seit 1686 und schuf Architekturbilder, Wand- und Deckengemälde, meist mit mythologischen und historischen Themen.

Die Ernennung zum Hofmaler durch den Kurfürsten von Mainz um 1716 brachte die vorläufige Rückkehr nach Deutschland. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er jedoch in St. Petersburg. Seit 1726 als Stecher der dortigen Akademie arbeitend, fertigte er Stiche für illustrierte Bücher, Karten etc. an.