Deutscher Maler und Zeichner
Philipp Veit war Schüler von Friedrich Matthäi (1777-1845) an der Kunstakademie in Dresden. 1815 ging er nach Rom, wo er sich den deutschen Künstlern des Lukasbundes anschloss.
Zusammen mit Peter von Cornelius (1783-1867), Wilhelm von Schadow (1788-1862) und Friedrich Overbeck (1789-1869) arbeitete er an den Fresken der Casa Bartholdy. Auch für die Villa Massimo schuf er Fresken.
1830 kam er als Direktor des Städelschen Instituts nach Frankfurt am Main. Für den Kaisersaal im Römer malte er die Porträts Karls des Großen, Ottos IV. und Friedrichs II., für das Städelschen Institut das Deckengemälde, für den Frankfurter Dom ein großes Altarbild, die Himmelfahrt Mariä.
1843 gab er die Leitung des Städelschen Instituts auf und eröffnete ein Atelier in Sachsenhausen. 1853 wurde er Direktor der Gemäldesammlung in Mainz.
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